laufend: Ausbildung Heilpraktiker für Psychotherapie

Die 3. Staffel ab Mai

Gebühren & Anmeldung

Leitung: Ann-Uta Beißwenger (Hue Pho) 

Die Ausbildung vermittelt psychiatrisches Grundlagenwissen und traditionelle, westliche Psychotherapieverfahren, sowie eine theoretische und praktische Einführung in die Buddhistische Psychologie und Philosophie. Sie besteht aus zwei Modulen, die auch einzeln buchbar sind.

Modul 1:

Heilpraktiker/in für Psychotherapie (HPT)

Mit Hilfe der anschaulichen und lebendigen Vermittlung von schulmedizinisch-psychiatrischen Inhalten zur Dynamik und Diagnostik seelischer Erkrankungen und der Einführung in Theorie und Praxis verschiedener psychotherapeutischer Verfahren und Methoden, erhalten Sie eine fundierten Überblick über die vielseitigen Aspekte und Möglichkeiten im Zusammenhang mit einer Tätigkeit als Heilpraktiker/in für Psychotherapie.

Ziel der Ausbildung ist eine kompetente Vorbereitung auf die Prüfung zum/r psychologischen Heilpraktiker/in nach HPG durch das jeweils zuständige Gesundheitsamt. Darüber hinaus wird den Teilnehmer/innen im Rahmen von praktischen Übungen Eigen- und Selbsterfahrung ermöglicht, um sich auf die Rolle als Therapeut/in vorzubereiten.

Nach der bestandenen Prüfung bei Ihrem Gesundheitsamt können Sie sich in eigener Praxis als Heilpraktiker/in für Psychotherapie niederlassen.

Bei erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein entsprechendes Zertifikat.

Ausbildungsstart: 12.05.2012

Für wen ist die Ausbildung geeignet?

Die Ausbildung richtet sich sowohl an Menschen, die bereits in beratenden Berufen tätig sind und ihre Kompetenzen und Wirkungsbereiche sinnvoll erweitern möchten, als auch an alle Interessierte, die sich näher mit dem Thema „Psychologie/Psychotherapie/Buddhismus" im weitesten Sinne befassen möchten - vielleicht auch im Hinblick auf eine berufliche Neuorientierung.

An 15 Wochenenden (insgesamt 180 Unterrichtsstunden) werden folgende Themenschwerpunkte erarbeitet:

 

1. WE (12.-13.05.2012) Einführung und Schnupperwochenende

An diesem Wochenende starten wir mit einem weiteren Modul 1 der Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie. Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob diese Ausbildung etwas für Sie ist, können Sie die Gelegenheit zum „Hineinschnuppern" nutzen: Sie erhalten einen Überblick über die allgemeine, psychotherapeutische Landschaft in Deutschland und die beruflichen Möglichkeiten als HeilpraktikerIn Psychotherapie. Damit das Lernen erfolgreich wird und zudem auch Freude macht, gibt es gleich zu Beginn eine Einführung in verschiedene Lernmethoden. Danach begeben wir uns auf eine anatomische Reise durch unser Nervensystem, um einen Einblick in die Funktionsweise unseres Gehirns zu bekommen.

2. WE (16.-17.06.2012) Psychiatrische Fallaufnahme und Diagnosestellung

An diesem Wochenende wird die Grundlage für das Erstellen einer psychiatrischen Diagnose gelegt: Wir lernen die wichtigsten Begriffe kennen, die notwendig sind, um die vielgestaltigen Symptome unserer Klienten/innen benennen zu können. Danach wenden wir uns den gängigen psychiatrischen Klassifikationssystemen (v.a. ICD-10) zu und erfahren, wie man über die einzelnen Symptome zu einer „professionellen" psychiatrischen Diagnose gelangt. Jede/r ist herzlich willkommen!

3. WE (21.-22.07.2012) Depression, Manie und Schizophrenie - Entstehung, Symptome und Therapie

Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen der modernen Welt. An diesem Wochenende beschäftigen wir uns ausgiebig mit der Entstehung und Symptomatik depressiver Erkrankungen sowie mit deren „Gegenpol", der Manie. Der zweite Teil des Wochenendes widmet sich dem bunten Erscheinungsbild verschiedener Formen einer Schizophrenie. Mit Hilfe zahlreicher Fallbeispiele erhalten Sie einen lebendigen Zugang zu den vorgestellten Erkrankungen. Jede/r Interessierte ist herzlich willkommen!

4. WE (11.-12.08.2012) Neurosenlehre und Neurosen

Das zentrale Thema dieses Wochenendes ist die Bewältigung - oder besser die Nicht-Bewältigung - von Konflikten und die sich daraus möglicherweise entwickelnden, vielfältigen Symptome und Erkrankungen. Wir unternehmen einen Ausflug in die Neurosentheorie nach Sigmund Freud, beschäftigen uns mit dem Ich, Es und Über-Ich sowie der so genannten „Psychosexuellen Entwicklung" eines Kindes.  Das Ganze wird im zweiten Teil des Wochenendes lebendig anhand der Vorstellung der verschiedenen Angst- und Zwangserkrankungen, Belastungsstörungen und der weit verbreiteten depressiven Entwicklungen. Jede/r an diesen Themen Interessierte ist herzlich willkommen!

5. WE (22.-23.09.2012) Persönlichkeitsstörungen - Kinder- und Jugendpsychiatrie

An diesem Wochenende werden wir uns mit der Entstehung und dem „Wesen" von so genannten Persönlichkeitsstörungen beschäftigen. Der Schwerpunkt wird im Bereich narzisstischer und Borderline-Persönlichkeitsstörungen liegen, da wir diesen in der psychotherapeutischen Praxis häufig begegnen. Im zweiten Teil des Wochenendes wenden wir uns der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu. Sie lernen, was es mit dem Asperger-Syndrom und AD(H)S auf sich hat und warum die medikamentöse Therapie mit Ritalin immer wieder in die Diskussion gerät. Jede/r, der/die etwas über diese Themen lernen möchte, ist herzlich willkommen!

6. WE (21.-22.10.2012) Suchterkrankungen und Essstörungen

Der erste Teil des Wochenendes widmet sich dem Thema „Sucht". Wir lernen so genannte stoffgebundene Süchte wie Alkohol und andere Drogen kennen sowie die Symptome und Psychodynamik der immer häufigeren nicht-stoffgebundenen Süchte wie zum Beispiel Arbeitssucht und Internetsucht. Im zweiten Teil wenden wir uns dem Kapitel „Essstörungen" zu. Sie erfahren über die Entstehung, Symptomatik und Therapie von Magersucht, Bulimie & Co. Jede/r, der/die etwas über diese Themen lernen möchte, ist herzlich willkommen!

7. WE (10.-11.11.2012) Psychosomatik: Wie sich seelische Konflikte im Körper spiegeln

Dieses Wochenende beschäftigen wir uns intensiv mit der Beziehung von Seele/Geist und Körper, der Psychosomatik. Auf welche Weise können sich seelische Konflikte auf körperlicher Ebene manifestieren? Welche Konfliktthemen liegen Erkrankungen wie Asthma bronchiale, Morbus Crohn und einem Magengeschwür zugrunde? Was bedeutet eigentlich „Stress" und wie geht unser Organismus damit um? Jede/r, der/die etwas über diese Themen lernen möchte, ist herzlich willkommen!

8. WE (19.-20.01.2013) Theorie und Praxis: Tiefenpsychologie

Dieses Wochenende gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Wir beschäftigen uns zunächst mit den tiefenpsychologischen Ansätzen von Sigmund Freud, Carl Gustav Jung, Alfred Adler und anderen. Dann erhalten Sie einen Einblick, wie man in der tiefenpsychologischen Praxis mit KlientInnen vorgeht und arbeitet. Mit Hilfe eines entsprechend erarbeiteten Leitfadens erproben wir das Gelernte direkt im „Zweier-Setting", um erste, praktische Erfahrungen sammeln zu können. Teilnahmevoraussetzung: Bereitschaft im geschützten Rahmen des Seminars mit den vorgestellten Methoden zu experimentieren.

9. WE (16.-17.02.2013) Theorie und Praxis: Verhaltenstherapie

Neben der Tiefenpsychologie gehört die Verhaltenstherapie in Deutschland zu den so genannten allgemein anerkannten Regelverfahren. Wir beschäftigen uns zunächst mit den theoretischen Grundlagen der modernen Verhaltenstherapie, unter anderem mit dem Phänomen der Konditionierung und deren Möglichkeiten für den therapeutischen Einsatz. Sie bekommen verschiedene Werkzeuge wie z.B. das ABC-Schema, an die Hand, die Sie wirkungsvoll für sich selbst und Ihre KlientInnen einsetzen können. Anhand von praktischen Übungen können Sie das Gelernte direkt ausprobieren. Teilnahmevoraussetzung: Bereitschaft im geschützten Rahmen des Seminars mit den vorgestellten Methoden zu experimentieren.

10. WE (16.-17.03.2013) Theorie und Praxis: Humanistische Therapieverfahren

Dieses Wochenende wird bunt und lebendig. Nach der theoretischen Einführung in ressourcenorientierte, humanistische Verfahren wie der Gesprächspsychotherapie nach Rogers, der Gestalttherapie nach Fritz Perls, der Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor Frankl und der Psychosynthese nach Roberto Assagioli wenden wir uns deren praktischer Anwendung zu. Es folgen Übungen zu den einzelnen Verfahren im Einzel- und Gruppensetting, um erste Erfahrungen sammeln zu können. Teilnahmevoraussetzung: Bereitschaft im geschützten Rahmen des Seminars mit den vorgestellten Methoden zu experimentieren.

11. WE (13.-14.04.2013) Theorie und Praxis: Buddhistische Psychologie

Hauptanliegen der Buddhistischen Psychologie ist die Befreiung des Einzelnen aus (karmischen) Verstrickungen und die Lebendigkeit einschränkenden Verhaltensmustern. Dies wird möglich, indem wir unsere Ich-Struktur durchleuchten und in der Tiefe verstehen, wer wir sind und was unsere wirklichen Bedürfnisse sind. Anhand von praktischen Übungen lernen wir Werkzeuge kennen, um mit uns selbst in Kontakt zu gelangen und unsere Verhaltens- und Gewohnheitsstrukturen zu durchschauen. Dies ermöglicht Schritt für Schritt die Entfaltung unseres Potentials und die Entwicklung einer offenen und mitfühlenden Lebenshaltung, die nicht nur uns bzw. dem Klienten selbst, sondern auch der Mitwelt zugute kommt. Teilnahmevoraussetzung: Bereitschaft im geschützten Rahmen des Seminars mit den vorgestellten Methoden zu experimentieren.

Für eine strukturierte und tiefgehende Einführung in die Buddhistische Psychologie siehe Modul 2.

12. WE (11.-12.05.2013) Theorie und Praxis: Systemische Aufstellungen auf der Grundlage westlicher und buddhistischer Psychologie

Familien- und Organisationsaufstellungen sind „in". Vielleicht haben Sie sich schon mal gefragt, wie diese eigentlich funktionieren und welche (therapeutischen) Möglichkeiten sie bieten. An diesem Wochenende erhalten Sie einen Überblick über den Ursprung und die Hintergründe der Aufstellungsarbeit. Anhand der praktischen Vorstellung von verschiedenen Aufstellungstechniken sowohl aus dem Bereich westlicher wie auch buddhistischer Psychologie gibt es die Möglichkeit der direkten Erfahrung als Aufsteller(in) und Stellvertreter(in). Sie sind herzlich eingeladen! Teilnahmevoraussetzung: Bereitschaft im geschützten Rahmen des Seminars mit den vorgestellten Methoden zu experimentieren.

13. WE (15.-16.06.2013) Medikamentöse Therapie psychiatrischer Symptome - Neurologische Erkrankungen

Antidepressiva, Medikamente „gegen" depressive Verstimmungen zählen zu den heutzutage am häufigsten verschriebenen Arzneimitteln. Wir werden uns daher ausführlich damit beschäftigen wie sie wirken und welche Nebenwirkungen sie erzeugen können. Darüber hinaus lernen wir über die Wirkungsweise so genannter „Neuroleptika", Beruhigungsmittel, Schlafmittel und anderer Medikamentengruppen, die zur Behandlung von psychischen Symptomen eingesetzt werden. Der zweite Teil des Wochenendes vermittelt einen Überblick über neurologische Erkrankungen, wie z.B. dem Morbus Alzheimer u.a. dementiellen Syndromen, deren Symptomen wir gegebenenfalls in unserer psychotherapeutischen Praxis begegnen werden. Jede/r, der/die etwas über diese Themen lernen möchte, ist herzlich willkommen!

14. WE (06.-07.07.2013) Notfallsituationen und rechtliche Grundlagen für die Tätigkeit als HeilpraktikerIn Psychotherapie

Die häufigste Notfallsituation in der psychotherapeutischen Praxis ist die der Suizidalität. Wie gehen wir mit den Selbsttötungsgedanken und -drohungen unserer KlientInnen um? Welche rechtlichen Aspekte haben wir dabei zu beachten? Was ist eine Zwangseinweisung und wie und wann hat sie zu erfolgen? Des Weiteren erfahren Sie über die juristische Grundlage Ihres zukünftigen Berufs, das Heilpraktikergesetz, und was man rechtlich bei der Praxisgründung und Tätigkeit als HeilpraktikerIn Psychotherapie zu beachten hat. Jede/r, der/die etwas über diese Themen lernen möchte, ist herzlich willkommen!

15. WE (14.-15.09.2013) Prüfungsvorbereitung Heilpraktiker Psychotherapie

Dies ist das letzte Ausbildungswochenende vor der Überprüfung bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. Im ersten Teil gibt es die Gelegenheit, noch offene Fragen zu klären. Dann folgt eine schriftliche und mündliche Probeprüfung, anhand derer Sie eventuell vorhandene „Schwachstellen" erkennen und noch rechtzeitig vor der Prüfung beheben können. Dieses Wochenende ist auch für all diejenigen empfehlenswert, die bereits zuvor eine Ausbildung zum/r HeilpraktikerIn Psychotherapie durchlaufen haben und nun lediglich „den letzten Schliff" kurz vor der Prüfung bekommen möchten. Die Buchung zusätzlichen Einzelunterrichts ist möglich.

 

KURSGEBÜHREN:

Buchungscode: 20582

1. Teilnahmegebühr pro Wochenende (Einzelbuchung WE):

185 € (auf Wunsch zzgl. 2 ÜN & vegetarische Vollverpflegung)

2. Ermäßigter Preis bei Komplettzahlung vor Ausbildungsbeginn:

10% rabattiert: 2498,- Euro (anstatt 2775.- €)

 

Ausbildungsort

Beide Module finden in unserem in landschaftlich reizvoller Höhenlage gelegenem Buddhistischen Kloster und Seminarzentrum Buddhas Weg, im Odenwald, statt. Die einzelnen Unterrichtseinheiten sind eingebettet in den Klosteralltag. Auf diese Weise bietet jedes Seminarwochenende auch die Möglichkeit zur inneren Einkehr und Entspannung vom Stress des Alltags. Sie sind herzlich eingeladen, an den Meditationen teilzunehmen, wenn Sie dies möchten. Zahlreiche Wanderwege laden in den Pausen ein, die Natur des Odenwalds zu erkunden. Es besteht darüber hinaus auch genügend Zeit, um sich mit den anderen Teilnehmer/innen auszutauschen und den Lehrstoff zu vertiefen. Die Lerninhalte können so effektiv verarbeitet werden

 


Für Anmeldung zu diesem Seminar bitte hier klicken

 

Anmeldung

Tel.: 06207-9259821   |   E-Mail: seminare@buddhasweg.eu
Wichtig: Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung bzw. bei der Überweisung Ihrer Kursgebühr immer die oben genannte Buchungsnummer mit an. Vielen Dank!