Impuls der Woche


Lieber Blogbesucherin, lieber Blogbesucher,

an dieser Stelle findest Du an jedem Montag morgen einen neuen "Impuls für die Woche" von Zen-Meister Thay Thien Son.

Möge er Dich zum Nachdenken und Nachsinnen und Nachfühlen anregen und die Woche über begleiten!

 


 

14.10.2018

MITGEFÜHL

Ein alter Zen-Meister lag im Sterben. Er war schwer erkrankt und wußte, dass er bald gehen muss.

Er bestellte alle Schüler zu sich und sagte zu ihnen: „Wer von euch hat meine Unterweisungen am tiefsten verstanden? Den werde ich in meine höchste Lehre einweihen und ihn zu dem nächsten Meister machen.“ Alle Schüler dachten darüber nach, wie sie beweisen können, dass sie verstanden haben, was der Lehrer ihnen gesagt oder gezeigt hat. Und jeder versuchte auf seine Art und Weise, das darzustellen, was der Meister vermittelt hatte.

Ein Schüler aber machte gar nichts und der Meister ließ ihn holen und sagte zu ihm: „Du hast nichts vorzuweisen. Was hast du denn überhaupt verstanden von dem, was ich in all den Jahren gelehrt habe?“

Der Schüler aber brachte nur eine Schale mit Medizin, stellte sie zu ihm und sagte: „Meister, bitte trink deine Medizin.“ Und der Meister: „Wie, du hast nur das verstanden? Mehr nicht?“ Der Schüler nickte: „Ja, das ist das, was ich verstanden habe.“ Der Meister wollte aber das Medikament zu dem Zeitpunkt nicht nehmen und so nahm der Schüler die Schale mit der Medizin wieder, verbeugte sich und wollte aus dem Zimmer gehen.

Der Meister aber rief ihn zurück und sagte „Du hast von allen Schülern meine Unterweisungen am tiefsten verstanden.“ Alle Schüler waren verwirrt – er hat nichts gesagt, nichts bewiesen, nichts erklärt, und trotzdem soll er die Übertragung zum Nachfolger des Zen-Meisters bekommen?

Der Meister klärte sie auf: „Es ist nicht so wichtig wie viel Du gelernt und was du in dich aufgenommen hast. Wichtig allein ist, dass Du Mitgefühl zu allen fühlenden Wesen empfindest! Dieser Schüler war da, er interessierte sich nur für meine Krankheit, verband sich mit mir und empfand Mitgefühl mit mir und deshalb brachte er die Medizin. Als ich aber sagte, ich trinke sie jetzt nicht, hatte er genauso viel Mitgefühl, er war nicht verärgert, fühlte sich nicht entwertet und nahm die Schale mit der Medizin wieder an sich. Ohne Ärger, ohne Unmut. Und das ist das reine Mitgefühl!

Der Nächste, der Zen-Meister werden soll, soll genau so viel Mitgefühl mit anderen Menschen haben und nicht nur das Wissen. Er ist der Richtige.“

Aus dieser Geschichte können wir viel lernen: Wie viel du kannst, wie viel du verstanden hast, wie intellektuell du bist, ist nicht so wichtig. Wenn wir aber kein Mitgefühl füreinander haben, dann verlieren wir die menschliche Qualität. Das ist die Lehre des Buddhas.

Mitgefühl mit unseren Mitmenschen zu entwickeln ist in unserem Leben die Hauptaufgabe.

 

9.10.2018

DER BUDDHA RÄT: WIE DU MIT POSITIVER ENERGIE GLÜCK UND ZUFRIEDENHEIT IN DEIN LEBEN HOLEN KANNST

Mit der folgenden spannenden Geschichte einer seiner Wiedergeburten will der Buddha zum Ausdruck bringen, dass, egal, was irgendein Mensch dir schlimmes angetan hat, es deine Entscheidung ist, wie du damit in Resonanz gehst und ob sich daraus positive oder negative Folgen für Dich ergeben.

Sobald du in Resonanz gehst zu irgend jemanden oder irgend etwas, was dich gekränkt oder verletzt hat, erzeugst du eine Gravitations- (Anziehungs)kraft auf dieser negativen Ebene. Infolgedessen breitet sich plötzlich Kränkung und Leid in deinem Umfeld und in deinem Leben aus.

Damit will der Buddha folgendes sagen: wenn wir ein glückliches Leben und eine heilsame Umgebung für uns erzeugen möchten, sollen wir - unabhängig von anderen Menschen und ihren Handlungen uns gegenüber - die Verantwortung dafür übernehmen und unsere eigenen Entscheidungen treffen. Dadurch bauen wir unsere Energiekraft eigenverantwortlich so auf, dass wir Glück und Zufriedenheit in uns spüren.

Egal wie und was die Menschen von außen uns antun, unsere Verantwortung ist, unser Energieumfeld selbst zu schaffen. Der Buddha führt aus, wie es durch geistiges Training gelingt:

Kultiviere Deine Gedanken heilsam, kultiviere deine Sprache heilsam, kultiviere dein Herz heilsam!

So gehst du ständig mit positiver Energie in Resonanz und erzeugst das Glück in deinem Leben.

Hier nun die Geschichte von einem seiner früheren Leben, die der Buddha erzählte, um diese Weisheit zu veranschaulichen:

Damals war der Buddha ein sehr bekannter berühmter Arzt, der alle Krankheiten heilen konnte. Eines Tages wurde er zu einer reichen Person in der Stadt gerufen, um dessen erstgeborenen Sohn zu heilen. Es wurde ihm eine große Belohnung versprochen, wenn er das Kind gesund macht. Der Heiler heilte das Kind, der reiche Mann aber hielt sich nicht an sein Versprechen. Das Kind erkrankte ein zweites Mal und der Heiler wurde wieder gerufen. Der reiche Mann zeigte Reue und gab wieder große Versprechungen, diesmal versprach er sogar die doppelte Belohnung. Das Kind wurde gesund, aber auch diesmal hielt der reiche Mann sein Versprechen nicht.

Das Kind erkrankte ein drittes Mal - der reiche Mann ging wieder zu dem Heiler, kniete vor ihm nieder und bat ihn, seinen Sohn erneut gesund zu machen. Der reiche Mann zeigte wiederum große Reue, brachte Entschädigungen mit und versprach eine noch größere Belohnung. Auch diesmal behandelte der Arzt das Kind; doch als das Kind langsam gesund wurde „vergaß“ der Mann sein Versprechen und vertröstete den Arzt Monat um Monat.

Der Heiler wurde so wütend, fühlte sich gedemütigt und betrogen und sagte zu dem Reichen: „Bei nächster Gelegenheit werde ich deinem Kind den Verstand nehmen“.

Und so passierte es auch. Das Kind wurde wieder krank, der Heiler wurde wieder gerufen, aber diesmal wollte der Heiler das Kind nicht wirklich heilen. Er gab dem Kind Medikamente, die es benebelten und zu seinem Tode führten.

Und das geschah, obwohl der Heiler der Buddha selbst war!

Der Buddha erzählt dann weiter, dass er bei seiner nächsten Wiedergeburt als Tier wiedergeboren wurde und bei vielen weiteren Wiedergeburten sich auf den niederen nichtmenschlichen Ebenen der Wiedergeburt bewegte, da er diese Kränkung und seinen Hass so tief in sich trug und immer wieder damit in Resonanz ging.

Der Heiler hat sehr viel gelitten, er wollte nicht als Tier wiedergeboren werden, er wollte wieder eine menschliche Existenz erlangen. So ging er in der Daseinsform eines Tieres eines Tages zu einem Tempel, hörte dort die Dharma-Rede eines Mönches, dass die allergrößten Gifte in uns Neid, Gier und Kränkung sind.

Und so verstand er, dass er durch das Anhaften an seiner Kränkung sich selbst immer wieder in den niederen nichtmenschlichen Wiedergeburts-Ebenen gefangen hielt.

 

1.10.2018

Warum Buddha die Menschen nicht von ihrem Leid erlösen kann

Ein Schüler fragte Buddha: du bist so mitfühlend und hast allmächtige Kräfte. Warum sorgst du nicht dafür, dass die Menschen nicht mehr leiden müssen?
Der Buddha sagte, dass er vier Dinge nicht beeinflussen kann, und deshalb leiden die Menschen immer noch:
1. Das
Karma von einzelnen Personen kann der Buddha nicht beeinflussen. Keiner kann dem Naturgesetz von Ursache und Wirkung entfliehen
2.
Weisheit kann der Buddha nicht weiter geben. Jeder muss seine Erfahrungen selbst machen, um dadurch Erkenntnisse zu bekommen. Nur durch seine eigene Praxis erlangt der Mensch schließlich selbst Weisheit.
3. Das
Gesetz des Universums kann der Buddha nicht verändern. Um die Zusammenhänge zu verstehen, muss der Mensch  Stille in sich möglich machen. Nur so kann er verstehen, wie sich alles gegenseitig bedingt.
4. Zum eigenen
Glück kann der Buddha niemanden zwingen. Der Mensch muss sich öffnen, um die Befreiungslehre zu lernen.
- Es liegt in unserer eigenen Verantwortung, uns  aus dem Leid zu bringen. Da hilft weder ein Gebet zu Gott noch die Verehrung  Buddhas.

 

24.9.2018

Leben fördern

Der Buddha erzählte von einem seiner früheren Leben, bevor er als Buddha wiedergeboren wurde.

In diesem früheren Leben war er ein reicher Mann und hatte viele Bedienstete unter sich. Einer davon, ein junger Mann, war sehr begabt und der reiche Mann entschied, ihn zu einem Kaufmann auszubilden. Um ein Kaufmann zu werden, sollte der junge Mann viele Erfahrungen machen und sich darin üben, Verhandlungen zu führen und deshalb schickte er ihn mit einem Empfehlungsbrief in die Welt hinaus.

Der junge Mann reiste in eine Großstadt, um dort Karriere zu machen. Um schnell erfolgreich zu werden, gab er sich als Sohn des reichen Mannes aus und bekam dadurch auch bald Verbindung zu den oberen Schichten. So kamen dann Verhandlungen und Geschäfte sehr schnell zu Stande und er wurde sehr erfolgreich.

Die Tochter eines wohlhabenden Mannes verliebte sich ihn und die beiden verlobten sich und heirateten in kurzer Zeit.

Der junge Mann wollte den so erfolgreich erworbenen Lebensstatus nicht aufgeben und so blieb er länger in dieser Großstadt als geplant.

Monate vergingen. Der reiche Mann, der auf ihn und seine Nachricht über das Ergebnis der Verhandlungen wartete, schickte einen Boten aus, um zu erfahren, wie die Dinge stehen. Der Bote erhielt alle Informationen und kehrte mit dem Bericht darüber zurück.

Daraufhin machte sich der reiche Mann selbst auf die Reise in die Großstadt. Der junge Mann erfuhr davon und hatte Angst, entlarvt zu werden. Er fuhr seinem Herrn entgegen und versuchte, ihm alles zu erklären und bat ihn, ihm eine Chance zu geben, er solle so tun, als ob er sein Sohn wäre.

Der damalige noch nicht geborene Buddha überlegte: „Wie soll ich mich entscheiden?

Soll ich den Fälscher entlarven oder soll ich ihm eine Chance geben? Es ist leicht, das Leben eines Menschen zu zerstören; aber einem Menschen die Möglichkeit zu geben, sich zu verändern und sein Leben neu zu gestalten, ist sehr schwierig.“

Er entschied sich, ihn zu adoptieren und sie reisten zusammen in die Großstadt.

Der junge Mann allerdings begann sehr schnell einen falschen Stolz zu entwickeln. Das äußerte sich so, dass er jegliches Essen, egal wie gut es war, kritisierte und schlecht machte. Damit wollte er zeigen, wie wertvoll er ist, dass er den Durchblick hat, dass er als einziger die Qualität der Nahrung beurteilen kann.

Sein nunmehriger Adoptivvater wollte ihm auch jetzt nicht direkt schaden, wollte ihm aber eine Lektion erteilen. So rief er die junge Ehefrau zu sich und sagte zu ihr: „Wenn Dein Mann in Zukunft etwas grundlos kritisiert, solltest Du diesen bestimmten Namen rufen und er wird sofort damit aufhören.“ Das hat sie dann auch gemacht mit dem Erfolg, dass der junge Mann wieder bescheiden und umgänglich wurde.

Der Name war der frühere Name des jungen Mannes, als er noch Bediensteter war.

Für den reichen Mann war es ganz wichtig, jedem Menschen seine Chance zu geben und ihn zu begleiten, so dass er auf seinem Weg bleibt.

Was will uns Buddha mit dieser Geschichte sagen?

Es geht so leicht, ein Leben zu zerstören. Aber wirklich tief in einem Menschen seine Qualität zu entdecken, auch wenn er Fehler gemacht hat - was zum Menschsein dazu gehört - ist oft sehr schwierig. Buddha will uns ermuntern, Menschen zu fördern, sie zu unterstützen, ihren guten Kern zu entdecken und dabei helfen, ihn zu entwickeln - und nicht Leben zugrunde zu richten.


 

Du hast die Wahl                                                                             17.09.2018

Das, was wir so tief und so intensiv und doch so zerbrechlich fühlen, ist die Liebe.
Das, was so unendlich weit und gleichzeitig so eng sein kann, ist dein Herz.
Das, was Weite haben, oder aber  sehr engstirnig sein kann, ist deine Perspektive.
Das, was dich groß macht, oder aber klein sein lässt, sind deine Beziehungen zu den Menschen.
Das, was dein Leben leicht und entspannt sein lässt, oder aber schwer und deprimierend, ist dein Verhalten.
Das, was auf dieser Erde am schönsten ist, aber auch ganz hässlich sein kann, ist dein Geist.
 
Du hast im Leben immer die Wahl! Deine Entscheidung verändert dein Leben.
Für welche Seite des Leben willst du dich entschieden?

 

10.09.2018

Das Geschenk des guten Lebens   

                                                            
Eine Familie, die während des Krieges aus Vietnam geflohen war, versuchte ihr Leben in Deutschland neu aufzubauen; es war eine Mutter mit ihren vier Kindern, der Vater war während des Vietnam-Kriegs umgekommen.

Die Kinder wuchsen heran und nach dreißig Jahre waren alle erfolgreich im Leben. 

Immer wieder mal wollte eines der Kinder wissen, wie der Vater im Krieg gestorben ist. Die Mutter sagte nur: „Wenn dein Vater noch lebte, würde er sehr stolz auf dich sein.“ Sie versuchte immer zu vermeiden, etwas über die Todesursache zu sagen.

Als sie alt wurde und merkte, dass sie bald sterben muss, sagte sie zu ihrem Sohn:

„Das Leben dass du hast, ist nicht selbst verständlich, gehe liebevoll damit um. Es ist ein Geschenk deines Vaters! Du musst verstehen, dass die vielen guten Bedingungen, die du hast, nicht selbstverständlich sind. Ich möchte, dass du dein Leben sinnvoll einsetzt und versuchst, die Freude weiterzugeben, die du in dir hast.

Nun möchte ich dir ein Bild zeigen, dann wirst du verstehen. Es ist dein Vater, kurz vor seiner Hinrichtung, bis zu seinem letzten Atemzug wollte er dich beschützen. Ich war selbst gefesselt und musste hilflos zuschauen.“

Der Sohn empfindet großen Respekt, Dankbarkeit und Liebe zu seinen Eltern, zu seinem Vater und zu seiner Mutter, die ihn und seine Geschwister trotz dieser großen Tragik und unter schwierigen Bedingungen zu Menschen voller Liebe und Freude erzogen hat, die ohne Bitterkeit und Hass alle einen guten Platz im Leben gefunden haben.

 

 


 

Zu sich kommen                                                                                   03.09.2018

Von Zeit zur Zeit brauchst du die Stille, um dich zu besinnen, warum du überhaupt lebst.
Einfach mal nichts tun, mitten im gestressten Leben, damit dir klar wird, was das Wesentliche im Leben ist.

Halte kurz inne - und lausche, wie dein Leben atmet.

Lass deine Schritte langsam werden - und schaue, wie schön Mutter Erde ist.
 
Hör auf, dem Leben ständig hinterher zu rennen - dort wo du bist, wartet ein wunderschönes Geschenk auf dich.
 
Setz dich hin, entspanne dich, alles kann warten - deine Lebenszeit aber nicht.
 
Bleib offen, lass dich vom Leben überraschen, nimm die kleinen Augenblicke wahr, die dich in deine Tiefe führen.

Was kommt, wird auch wieder gehen, warum also die Schmerzen so lange fest halten?
 
Jeden Tag begegnen wir der Veränderung, jeden Tag auf ein Neues - warum also die Hoffnung aufgeben, wo es so viele Möglichkeiten gibt.
 
Leb jeden Tag, als sei es dein letzter,  wertschätze jeden einzelnen Augenblick.

Nichts kannst du mitnehmen, wenn du gehst - warum so viele Sachen anhäufen, die du doch nicht mitnehmen kannst. Teile mit anderen, damit dein Leben leichter wird.

 

 

 


 

Wertschätzung dessen, was ist                                                      27.08.2018


Um keine negative Anziehungskraft zu erzeugen, lerne, dir das positive Denken  anzutrainieren.
Macht es dir bewusst, dass du nicht in einem Katastrophen- oder Kriegsgebiet lebst und du jeden Tag aktiv dein Leben gestalten kannst .
Macht es dir bewusst, dass du in einer Gesellschaft lebst, in der du so viel Freiheit hast, deine Meinung zu äußern.
Mach es dir bewusst, dass die Menschen, die du liebst, am Leben sind. Wertschätze jede Begegnung, denn sie ist einmalig.
Macht es dir bewusst, dass du gesund bist. Mit deiner Lebenskraft kannst du alle deine Träume verwirklichen.

 

Buddha über die Kraft der Liebe                                                         20.08.2018

Der Buddha und seine 250 Schüler luden die Bewohner der umliegenden Dörfer in den Wald ein, um eine Nacht der Meditation gemeinsam zu gestalten. Jeder der kommt, sollte eine Lampe mitbringen, um den Wald hell zu beleuchten und die Angst vor der Dunkelheit zu vertreiben.
Die reichen Leute spendeten hunderte große Öl-Lampen. Die nicht so reichen brachten zehn Lampen mit und stellten sie entlang des Waldwegs auf, so dass der Weg hell beleuchtet wurde.
Eine arme Frau, die nichts besaß, wollte auch eine Öl-Lampe mitbringen, aber ihr fehlte das Geld, um eine zu kaufen. Sie ging auf den Markt und verkaufte ihre langen Haare, ihren wertvollsten Besitz. So schnitt man ihr die Haare ab und gab ihr für die Haare eine Öl-Lampe.

Als sie in der Nacht in den Wald ging, um die Lampe dem Buddha zu geben, kam ein großer Sturm auf, der alle Öl-Lampen löschte. - Nur die Lampe der armen Frau leuchtete weiter. Je näher sie dem Buddha kam, umso heller wurde es. Schließlich kam sie zum Buddha und ihre Öl-Lampe leuchtete so hell, dass der ganze Wald voller Licht war.

Der Schüler von Buddha, Ananda, fragt Buddha, warum die anderen Lampen ausgegangen waren, und einzig die der armen Frau so hell erstrahlte.
Der Buddha antwortete: die alte Frau macht  ihre Opfergabe nicht aus  Stolz heraus. Sie macht es auch nicht aus dem Wunsch nach Anerkennung, sondern aus tiefster Liebe zum Dharma. Da ihre Liebe so rein ist, ist es wie das Licht, das die Menschen aus dem Dunkel führen kann. Die Liebe ist eine Kraft, die den Menschen die Angst wegnimmt. Jeder darf sich in der Liebe zeigen, wie er ist.

Wenn unsere Herzen Energie ohne Erwartungen ausstrahlen, so können wir die Menschen zu ihrem inneren Licht führen und sie haben vor ihrer eigenen Dunkelheit keine Angst mehr. So können sie ihren eigenen Buddha  in sich finden.

 

 

Verantwortung für das eigene Leben übernehmen                           13.08.2018

Paul ist seit vielen Jahren Geschäftsführer eines florierenden mittelständischen Unternehmens, in das er auch eine große Summe seines eigenen Geldes gesteckt hat. Die Firma geht ihm über Alles; sein Job ist ihm so wichtig, dass er viele Stunden damit zubringt, sogar viele Wochenenden, Urlaub gönnt er sich nur ganz selten, für sein Privatleben bleibt kaum Zeit.
Eines Tages, Paul ist Anfang 50, werden die Aufträge immer weniger, bleiben ganz aus – die Firma muss Konkurs anmelden. Paul steht unter Schock, er versucht, eine persönliche Bilanz zu ziehen: Die geliebte Arbeit futsch, das investierte Geld verloren, seine Frau hat ihn verlassen. Seine Freunde sind irgendwie aus seinem Leben verschwunden. Zu seiner Familie sind die Kontakte abgerissen.

Paul ist verzweifelt, fühlt sich hilflos, und vor allem ist ihm bitter, dass er so ganz allein dasteht. Er wendet sich an einen Zen-Meister, von dem er schon viel gehört hat, um ihn zu fragen, was er tun soll, um sein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen.
Er beklagt sich bei dem Zen-Meister über die Misserfolge in seinem Leben und dass alle Freunde aus seinem Leben verschwunden sind, sogar seine Familie und seine Verwandten, und er ganz allein da steht.

Paul fragt den Meister: „Warum sind die Menschen nur so undankbar? Was kann ich machen, damit ich wieder erfolgreich bin?“

Da führt der Zen-Meister ihn in einen dunklen Raum. Paul will wissen, was er hier machen soll und der Zen-Meister antwortet, „wir wollen deinen Schatten erforschen.“
Paul entgegnet: „Hier ist es doch viel zu dunkel, ich kann meinen Schatten ja nicht mal sehen.“
Der Zen-Meister lächelt: „Richtig. Du kannst jetzt jammern, wie dunkel es hier ist und dass ich schuld daran bin. Oder aber du wirst aktiv - und machst das Licht an!

Anderen die Schuld zu geben für ein verpfuschtes Leben ist einfach - Verantwortung für sein Leben mit allen Höhen und Tiefen zu übernehmen ist schwer, der Weg dahin oft steinig und lang. Du allein trägst die Verantwortung!“

 

 

06.08.2018

An meinem letzten Tag

Wenn ich nur noch einen Tag zu leben habe, dann möchte ich in mir ankommen.
Ich möchte meine alten Erinnerungen besuchen und meine alten Kinderlieder singen.
Ich möchte ein sanftes Lächeln haben, ich möchte mein Herz berühren.

Wenn ich nur noch einen Tag zu leben habe, dann möchte ich das Leben feiern.
Ich möchte dich umarmen, tief in Deine Augen schauen und Dir sagen, wie wertvoll du mir bist.

Wenn ich nur noch einen Tag zu leben habe, dann möchte ich mich auf alles Schöne besinnen. Ich möchte meiner Seele Raum geben, zu erkennen, dass alles wunderbar ist.

Ich möchte frei wie ein Wolke sein, mir die Freiheit geben, überall zu sein.
Ich möchte ein Stern am Himmel sein, ein Fünkchen Licht in der Dunkelheit sein.

Ich möchte ein Lied sein, durchdringend tief in deinem Herz sein, und so ein bisschen Geborgenheit erleben.
Ich möchte Deine Melodie sein, und so  erfahren, was Lebendigkeit und Glück bedeutet.

Wenn ich nur noch einen Tag zu leben habe, dann ist es nicht zu spät, meine Hingabe zu finden.
Auch wenn ich nicht weiß, wo ich sie finde, werde ich einfach losgehen. Der Weg wird mich hinbringen.

Wenn ich nur noch einen Tag zu leben habe, dann werde ich erkennen, dass ich keine Rolle brauche und keine Leistung, und werde spüren, dass das Leben sehr schön ist.

 

 

30.7.2018

 

Die Krankheit der Liebe heißt Ignoranz 

Ein Mann hatte seine Familie verlassen, um Mönch zu werden. Er sah seine Berufung darin, die Menschen von ihrem Leid zu befreien. Für ihn war es wichtig, Buddhas Lehre zu lernen, und zu meditieren.

Er ging in ein Kloster und wurde ordiniert. Er war sehr fleißig, lernte schnell und arbeitete hart an sich. Nach 5 Jahren ging er zu einem Zen-Meister und bat ihn, ihm die höchste Lehre zu geben. Der Zen-Meister sagte, dass er dies nicht kann, weil er eine schlimme Krankheit hat. Er war verwundert und fragte, was mit ihm los sei.

Der Meister sagt zu ihm: Als du Mönch geworden warst, war deine Frau hier und wollte dich besuchen. Deine Kinder waren hier und wollten dich sehen. Deine Eltern waren hier und wollten mit ihrem Sohn sprechen. Du hast ihnen allen ein Treffen verweigert. Warum hast du das gemacht? 

Der Mönch antwortete: Ich habe die Ich-Losigkeit erreicht, deshalb gibt es mich nicht mehr. Ich habe die Konzept-Losigkeit erreicht, deshalb sehne ich mich nicht mehr nach meiner Familie. Weil ich diese Ebene erreicht habe, muss ich nicht mehr so handeln, wie sie es von mir erwarten. Schließlich habe ich die Leerheit erreicht. 

Der Zen-Meister schüttelt den Kopf und sagt: Das einzige, was du erreicht hast, ist eine Leere in dir. Du siehst nicht, dass deine Frau dich sehr lieb hat. Du siehst nicht, dass deine Kinder dich vermissen und sie immer noch deine Zuneigung brauchen. Du siehst nicht, dass deine Eltern alt geworden sind und sich den weiten Weg machten, um dir Lebewohl zu sagen, denn sie werden nicht mehr lange leben. 

Das größte und wertvollste Geschenk, dass ein Mensch geben und erhalten kann, ist die Liebe - du aber bist blind dafür. 

Du läufst vor dir weg, weil du deine Ohnmacht nicht aushalten kannst. Du läufst vor dir weg, weil die Welt nicht so ist, wie du es dir wünscht. Du läufst vor dir weg, weil du früher die Anerkennung deiner Eltern nicht bekommen hast. 

Die ganzen Jahre, in denen du Mönch bist, hast du dies alles verdrängt. Wenn du aber die höchste Lehre Buddhas begreifen möchtest, musst du lernen, stehen zu bleiben und in dich zu schauen, musst du lernen, sanft mit dir umzugehen. 

Solange du die Liebe zu dir nicht zulässt, kannst du die Wahrheit nicht finden. 

Solange du die Liebe von anderen Menschen ignorierst, kannst du keine Weisheit erlangen.

Solange du die Liebe als „nur menschlich“ ablehnst, wirst du nie verstehen, was Befreiung, was Buddhaschaft ist.

Solange du deine Menschlichkeit unterdrückst, wird die Liebe in dir nicht existieren.

Ohne Liebe wirst du nie Eins mit Allem sein.

Die Ignoranz hat dich blind gemacht, hat dein Ego verstärkt. Ignoranz ist die schlimmste Krankheit der Menschheit.

 

 

23.7.18


Eine wertvolle Botschaft 

Vor einiger Zeit besuchte ich eine im Sterben liegende krebskranke Frau, Mutter von zwei Kindern. Sie war sehr schwach, konnte kaum noch sprechen, konnte aber das Leben noch nicht loslassen.

Ich riet ihr, an einen Menschen zu denken, der ihr beim Sterben Sicherheit geben kann, sie solle diese Person bitten, sie ins Jenseits zu begleiten. 

Sie hat sich ihre Mutter ausgesucht, die zwei Jahre zuvor gestorben war. 

Sie sprach zu ihr: Mutter, erlaube mir meine Tränen, erlaube mir, weinen zu dürfen. Ich wollte dir immer zeigen, wie stark ich geworden war. Ich habe den Druck in mir ausgehalten, der mich mitten in der Nacht mit großen Schmerzen in der Brust weckte. 

Ich habe versucht, meinen Weg zu finden, doch habe ich mich dabei verirrt und mich verloren, in einer Stadt mit Millionen Menschen. Bin immer meiner Karriere hinterher gejagt, habe mich sehr oft einsam gefühlt. Aber ich habe mich nicht getraut, dich, Mutter, zu bitten, mich in den Armen zu halten. Ich habe deine Liebe und deine Geborgenheit sehr vermisst. 

In meinem Lebens-Fluss bin ich so schnell geschwommen, wie ich nur konnte, bis zur Erschöpfung.. Ich habe viele Enttäuschungen und große Bitterkeit erlebt, doch habe ich mich nicht getraut, zu dir, Mutter, zu gehen und mich von dir trösten zu lassen. Ich bin viele Irrwege gegangen, wollte dir immer beweisen, dass ich selbstständig bin. Ich begegnete heftigen Stürmen und großen Unwettern in meinem Leben. Ich wollte so sehr, dass du stolz auf mich bist. 

Nachts, wenn ich mein Kinder zu Bett brachte, wünschte ich mir oft, dass du an meiner Seite bist und mich in den Schlaf wiegst. 

Mein Mann hatte sich mit den Jahren stark verändert und wir konnten uns nicht mehr ertragen. Er hat sich für den Weg ohne uns entschieden. Meine Welt brach zusammen, das Leben hatte für mich keinen Sinn mehr. Ich habe mich selbst verachtet und musste mir eingestehen, dass ich versagt habe. 

Mutter, jetzt weiß ich, dass deine Liebe unendlich groß ist und ich dir nichts beweisen muss. Mutter, ich komme jetzt zu dir, denn ich weiß, dass du mich annimmst, wie ich bin. 

Sie schaute mich mit letzter Kraft an, griff nach meiner Hand und sagte: Thay, bitte sorgen Sie dafür, dass meine Kinder ihr Leben leben. Sie müssen sich nichts beweisen. Sie sollen wissen, zu sein wie man ist, ist ein Geschenk Gottes. Seine Ängste und seine Schwäche zu zeigen, macht sie nur wertvoller. Meine Kinder sollen sich trauen, ihr Leben zu leben. 

Dann drückte sie kurz meine Hand und ging.

 

16.7.2018

Ernten, was du gesät hast

Das Gesetz des Karma ist die Anziehungskraft! Alles, was du tust, was du denkst, was du aussprichst, kommt wie ein Bumerang zu dir zurück. Wann und wie es Dich allerdings trifft, kann keiner vorher sagen.

Schenke heute jemanden ein Lächeln, eine liebevolle Geste, einen aufmunternden Zuspruch - und du wirst erleben, dass das Leben freundlich zu dir ist.

Wenn Du allerdings stur auf deinem Recht beharrst, dein Gegenüber verurteilst, andere übervorteilst – brauchst du dich nicht zu wundern, wenn du von deinen Mitmenschen gemieden wirst.

Bild könnte enthalten: Blume, Pflanze, Gras, Natur und im Freien

 

9.7.2018

Buddhas Lehre vom Glück 

Nur du bist in der Lage, dich wirklich glücklich zu machen. Du musst das Glück nur zulassen! Entscheidend ist, dass Du Dich lebendig fühlst - wenn Du Dich lebendig fühlst, wird das Glück bei Dir einkehren und auf alle Menschen um Dich herum positiv ausstrahlen. 

Du bist Du. Du brauchst dich mit niemanden zu vergleichen. Versuche auch nicht, irgendjemand oder irgendetwas zu kopieren. Bleibe du ein Original! Wenn du das praktizierst, dann gestaltest du dein Glück selbst.

 


2.7.2018

Umarme Dich und die Liebe wird fließen

Du kannst dich nur selbst lieben, wenn du bereit bist, deine schmerzhafte Vergangenheit loszulassen. Nur so kannst du das Glück empfangen. 

Du kannst dich nur selbst lieben, wenn du bereit bist, die Gedanken, die dich fertig machen, zu unterbrechen. Nur so wirst du merken, wie wundervoll du bist.

Du kannst dich nur selbst lieben, wenn du bereit bist, tief in Dich zu schauen und zu erkennen, dass das Glück in dir und unmittelbar um dich herum ist. Nur so wirst du merken, dass dein Leben lebenswert ist.

Übe immer wieder, dich selbst zu lieben, indem du Grenzen setzt, wenn etwas für dich zu viel ist. Lerne jeden Tag ein bisschen mehr, dass du liebenswert bist und du nichts dafür machen musst, um Liebe zu erhalten.

 

25.6.2018

 

Glaube an Dich!

Eines Tages kam ein Kind mit einem Brief von der Schule nach Hause. Er gab den Brief seiner Mutter, sie las ihn und wurde still. Nach einer Weile lächelte sie und sagte zu ihrem Sohn: „Du bist ein Genie! Du bist so intelligent, dass die Schule dich nicht mehr unterrichten kann. Von nun an werde ich dich unterrichten.“


Als der Junge 20 Jahre alt war, starb seine Mutter. Beim Aufräumen fand er den Brief von damals. Er machte ihn auf und las, was darin stand. Die Schule schrieb, dass er geistig behindert sei und sie ihn nicht unterrichten könnten.


Er weinte und verstand, dass seine Mutter ihm ein großes Geschenk gemacht hat: Sie schenkte ihm die Überzeugung, dass er ein Genie ist.


Und weißt Du, wer er war? Der Erfinder der Glühbirne! Ohne ihn wäre die Welt noch länger in der Dunkelheit geblieben. Sein Name ist Thomas Alva Edison.


Aus dieser Geschichte kannst Du lernen, dass Du ALLES im Leben erreichen kannst, wenn Du davon überzeugt bist und an Dich glaubst.


Lerne, dich nicht zu entwerten. Schau auf das, was du bereits geschafft hast.

 

 

 


 

18.6.2018

Buddhanatur ist Lebensenergie

Sie ist überall und doch kannst du sie nicht finden. Es macht keinen Unterschied, wer du bist und was du bist, sie ist in dir. Sie hat nichts geschaffen und doch ist alles aus ihr entstanden. 

Und wenn du dich noch so sehr anstrengst, Du kannst sie nicht durch Meditieren erreichen und auch nicht durch Beten.

Nur wenn du offen bist und alles umarmst, was das Leben dir schenkt, wirst du irgendwann bei einem Spaziergang, unter der Dusche oder bei einer Umarmung plötzlich verstehen, was Lebensenergie ist - dann hast du deine Buddha-Natur berührt!


11.6.2018

Dankbarkeit

Ich danke dem Leben und dass ich durch Tiefen gehen durfte - so weiß ich, wie weit mein Horizont ist.

Ich danke den Prüfungen in meinem Leben - so kann ich spüren, wie groß mein Herz ist.

Ich danke den Misserfolgen in meinem Leben - so kann ich solide auf dem Boden der Realität bleiben.

Ich danke den Erschütterungen in meinem Herzen - so lerne ich, wertzuschätzen, was ich im Leben übersehen habe.

Ich danke meinen inneren Verletzungen - so nehme ich meine Verantwortung in die Hand und entscheide selbst für mein Glück.

 

Ich habe so viele Geschenke im Leben bekommen. Ich muss nur lernen, sie anzunehmen.

 

Ich verbeuge mich vor allen großen Gelehrten, die mich auf dem Weg begleitet haben. Die meinen Geist geschult haben. Mich in meine Dunkelheit gebracht haben, damit ich das Licht in mir finde.

 

Ich umarme Dich, Vater, und Dich, Mutter, 

meine Brüder, meine Nichte und besonders meine wunderbare Großnichte,

aber auch die Menschen, die mir die Liebe beigebracht haben.

All meine Schüler, Freunde, jeden Mensch, dem ich in meinem Leben begegnet bin.

Ich umarme euch fest.

Ich umarme Mutter Erde, die Bäume und jede Blume, jeden Berg, jeden Fluss.

 

Ich bin im Leben reich beschenkt worden. Mein Herz ist voll von Liebe. Mein Geist ist voll von Erkenntnissen.

 

Ich danke mir selbst, dass ich ich sein darf. All meine Fehler, all meine Schwierigkeiten haben mich dazu ermuntert, mir selbst zu begegnen.


Mein allergrößtes Geschenk:

 

ICH HABE MICH GEFUNDEN

Thay Thien Son


 

 

4.6.2018

 

Solange Du Dich nicht traust, Deine Schattenseiten anzuschauen, wirst Du nie Deinen Schatz finden.

Thay Thien Son


28.5.2018

 

Das Leben umarmen
bedeutet, uns für die Ungewissheit im Leben zu öffnen und zu erkennen, dass alles, so wie es kommt, gut für uns ist. - Es bedeutet auch, zu lernen, dass wir jederzeit Unerwartetem begegnen können und dass es nicht möglich ist, sich darauf vorzubereiten. - Es bedeutet außerdem, wahrzunehmen, dass wir nichts im Leben wirklich kontrollieren können.

Wenn wir diese drei Lebensregeln willkommen heißen - die Ungewissheit, das Nicht-Voraussehbare, die Kontrolllosigkeit - dann können wir unser Leben umarmen!

Thay Thien Son



21.5.2018

Vertraue Dir und Deiner Intuition - erkenne die Wahrheit und lass Dich nicht täuschen.

 

Dich wahrnehmen -  ist der erste Schritt hin zur Spiritualität. Durch Deine Ängste gehen - Du kommst der Befreiung näher. Dich annehmen in Deiner Unvollkommenheit - Du bist schon fast am Ziel. Die Gegensätzlichkeit in Dir verstehen und dass ALLES seine Berechtigung hat - dann bist Du eins mit Allem.

Thay Thien Son


14.5.2018

Dein Ego flüstert Dir zu, wie stark Du bist... Dein Inneres Kind sagt Dir aber, wie verletzlich Du bist - wenn Du den Mut hast, auf Dein Herz zu hören!

Thay Thien Son

 

 


7.5.2018

Nur wenn Du bereit bist, Dein Inneres Kind anzuschauen und Kontakt zu ihm aufzunehmen, bist Du in der Lage, Liebe zu erfahren und Liebe zu geben.

Thay Thien Son


30.4.2018

Vertrau dem Leben und lass Dich ganz darauf ein.

Egal, was passiert, es ist das Richtige, denn es gibt Dir die Möglichkeit, das Leben in all seinen Facetten zu verstehen - und dadurch zu wachsen!

Thay Thien Son