entfällt: Heilpraktiker Ausbildung - Großer Heilpraktiker
entfällt vorerst
Wir müssen ihnen leider mitteilen, das der Ausbildungskurs zu den ausgeschriebenen Terminen wegen zu geringer Teilnehmerzahl nicht stattfinden wird.
Nach Absprache mit der Dozentin Frau Beißwenger suchen wir nach einem neuen Anfangstermin oder/und neuem Format zur Durchführung der Ausbildungsreihe. Die Informationen hierzu lassen wir ihnen in Kürze zukommen.
Leitung: Ann-Uta Beißwenger (Hue Pho) [mehr Informationen]
Die Ausbildung vermittelt an 30 Wochenenden in einem Zeitraum über 2,5 Jahre sowohl medizinisches als auch naturheilkundliches Basiswissen und bereitet Sie damit optimal vor auf die amtsärztliche Überprüfung bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt und Ihre Tätigkeit als Heilpraktiker/in in eigener Praxis nach bestandener Prüfung.
Die Lerninhalte werden nach Organsystemen in Wochenendblöcke aufgeteilt und kompetent, lebendig und praxisnah weitergegeben. Dabei wird neben der Vermittlung der schulmedizinischen Inhalte immer wieder der Bezug zu alternativmedizinischen Ansätzen und Methoden hergestellt. Auf diese Weise wird der umfangreiche Lernstoff leicht zugänglich und das Lernen bereitet nicht Stress, sondern Freude.
Bei erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein entsprechendes Zertifikat.
kostenloser Infoabend zur Ausbildung: 16.03.2012 um 19.15h im Teaching-Raum, Zentrum Buddhas Weg
Ausbildungsstart: 17.03.2012
Für wen ist die Ausbildung geeignet?
Die Ausbildung richtet sich sowohl an Menschen, die bereits in medizinischen Berufen tätig sind und ihre Kompetenzen und Wirkungsbereiche sinnvoll erweitern möchten, als auch an alle Interessierte, die sich näher mit dem Thema „ganzheitliche Medizin/Naturheilkunde" im weitesten Sinne befassen möchten - vielleicht auch im Hinblick auf eine berufliche Neuorientierung.
An 30 Wochenenden (insgesamt 360 Unterrichtsstunden) werden folgende Themenschwerpunkte erarbeitet:
1. WE (17.-18.03.2012): Schnupperwochenende, Einführung in den Aufbau und Stoffwechsel von Zellen - Verdauung I mehr lesen
An diesem „Schnupperwochenende" der neuen, großen Heilpraktikerausbildung erhalten Sie zunächst einen Überblick über den Ausbildungsverlauf sowie über die beruflichen Möglichkeiten als HeilpraktikerIn. Danach gibt es eine Einführung in den Aufbau und Stoffwechsel von Zellen, der kleinsten Funktionseinheit unseres Organismus. Am Sonntag beginnen wir mit dem ersten großen Thema: Verdauungstrakt. Wir starten nach einem ersten anatomischen und funktionellen Gesamtüberblick an dessen „oberen Ende" und lernen die Anatomie, Aufgaben und Krankheiten von Mundraum und Speiseröhre kennen.
2. WE (14.-15.04.2012): Verdauung II: Aufbau, Funktionsweise, Krankheitslehre und Behandlung von Magen, Dünn- und Dickdarm
Und weiter geht die Reise durch unseren Verdauungstrakt: Wir betrachten die Anatomie von Magen sowie Dünn- und Dickdarm und erarbeiten deren Funktionsweise und Aufgaben. Sie lernen über die physiologische Grundlage von Durchfall und Verstopfung, über den Unterschied zwischen Magen- und Dünndarmgeschwüren, warum eine Blinddarmentzündung keine Blinddarmentzündung ist, warum „ein akutes Abdomen" ein Fall für die Klinik ist und was es mit einem Reizmagen und einem Reizdarm auf sich hat. Selbstverständlich werden wir auch auf die Grundlagen schulmedizinischer und alternativ-medizinischer Behandlungsstrategien der wichtigsten Erkrankungen eingehen.
3. WE (12.-13.05.2012): Verdauung III: Aufbau, Funktionsweise, Krankheitslehre, Untersuchungsmethoden und Behandlung von Bauchspeicheldrüse, Leber und Gallenblase
Nachdem wir uns an den beiden vorangegangenen Wochenenden bereits eine solide Grundlage zum Thema Verdauungstrakt erarbeitet haben, können wir uns nun den etwas komplexeren Organen und Funktionseinheiten zuwenden. Sie lernen wo Insulin herkommt, wenn unsere Bauchspeicheldrüse gesund ist und wie die so verbreitete wie auch gefürchtete Erkrankung Diabetes mellitus entsteht. Wir reisen weiter zur Leber, unserer großen Entgiftungsstation, untersuchen die ausgefeilte Struktur der Leberzellen und warum ein Patient „gelb" wird, wenn die Leberfunktion nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. Zu guter Letzt widmen wir uns der Gallenblase, ohne die wir die zahlreichen Fette aus unserer Nahrung nicht sinnvoll verwerten könnten. Im praktischen Teil lernen wir, wo und wie man Leber und Gallenblase findet und welche Informationen über den Zustand des Organs uns der jeweilige Tastbefund geben kann.
4. WE (16.-17.06.2012): Blut I: Zusammensetzung - Blutgruppen - Blutgerinnung - Lymphatisches System - Laborwerte
„Das Blut ist ein ganz besonderer Saft", sagte schon Goethe. An diesem Wochenende betrachten wir die „Zusammensetzung dieses Saftes", die roten und weißen Blutkörperchen sowie die Thrombozyten (Blutplättchen), genauer. Welche Aufgaben und Eigenschaften haben sie und was passiert, wenn wir zu viele oder zu wenige davon haben? Wir beschäftigen uns mit dem AB0-System, den verschiedenen Blutgruppen, lernen wie die Gerinnungskaskade funktioniert und wie man die Blutgerinnung mit Medikamenten beeinflussen kann. Ein weiteres Thema ist das lymphatische System, welches eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr und dem Transport von Nahrungsfetten spielt. Im praktischen Teil üben wir die Grundlagen der Blutabnahme und was man in der Naturheilkunde unter einer Eigenbluttherapie versteht. Abschließend gibt es einen Überblick über die wichtigsten Laborwerte.
5.WE (21.-22.07.2012) Blut II: Erkrankungen und Therapie des roten und weißen Blutbilds und der lymphatischen Organe
An diesem Wochenende beschäftigen uns mit den Erkrankungen des roten und weißen Blutbilds sowie der lymphatischen Organe. Schwerpunktthemen sind dabei die verschiedenen Ausprägungen der Blutarmut, die Anämien, und die vielgestaltigen, „bösartigen" Erkrankungen unseres Bluts, wie z.B. Leukämien, Hodgkin-Lymphome und Plasmozytom mit ihren unterschiedlichen Verlaufsformen im Hinblick auf die klinische Symptomatik und Laborbefunde.
6. WE (18.-19.08.2012) Immunologie: Übersicht, Funktionsweise, Erkrankungen und Therapie des Immunsystems
Die einzelnen Zellen des Immunsystems haben wir bereits am 4. Wochenende kurz kennen gelernt. Nun beschäftigen wir uns im Detail mit der Funktionsweise unseres Abwehrsystems: Wie unterscheidet unser Organismus zwischen „selbst" und „fremd"? Was passiert, wenn ein Eindringling von unseren Immunzellen „entdeckt" wird und was läuft falsch bei so genannten Autoimmunerkrankungen? Wir lernen über den Ablauf einer Entzündungsreaktion und welche Zellen und Substanzen für verschiedene allergische Reaktionen zuständig sind. Im therapeutischen Teil werden wir über den Wirkmechanismus von Kortison und anderen Substanzen sowie über naturheilkundliche Möglichkeiten der Immunmodulation sprechen.
7. WE (22.-23.09.2012) Onkologie: Entstehung und Behandlung von Tumorerkrankungen vor schul- und alternativmedizinischem Hintergrund
Die (Mit)-Behandlung von Tumorerkrankungen gehört in der naturheilkundlichen Praxis mittlerweile zum Alltag. Daher werden wir uns an diesem Wochenende ausführlich mit den schul- und alternativmedizinischen Hintergründen zur Entstehung und Behandlung von Krebserkrankungen beschäftigen. Nach der Abgrenzung gutartiger von bösartigen Tumoren beginnen wir mit der Rolle von Sauerstoff und Glucose bei der Entstehung und Entwicklung von Tumorzellen (Warburg-Hypothese), klären, was man unter einer Entdifferenzierung von Zellen versteht, sprechen über Onkogene, Tumorsuppressorgene und Karzinogene und die grundlegende Rolle von Mutationen auf DNA-Ebene. Es gibt einen Überblick über die wichtigsten Krebserkrankungen unserer Zeit sowie eine Einführung in schul- und alternativmedizinische Behandlungsstrategien und deren (synergistische) Kombinationsmöglichkeiten.
8. WE (27.-28.10.2012): Atemtrakt I: Aufbau, Funktionsweise und Krankheitslehre der Atemwege
Ohne Sauerstoff und Atmungsprozesse können wir nicht (lange) überleben. Welche anatomischen und physiologischen Voraussetzungen sind notwendig, damit unsere Atmung funktioniert? Was versteht man unter äußerer und innerer Atmung? Warum ist der Hustenreflex nicht nur lästig, sondern durchaus sinnvoll? Nachdem wir uns dem Aufbau und der Funktionsweise inklusive der Atemmechanik und Funktionsprüfungen des oberen und unteren Atemtrakts gewidmet haben, beschäftigen wir uns mit den Leitsymptomen der Erkrankungen der Atemwege und starten mit den akut- und chronisch-entzündlichen Erkrankungen von Nase, Nebenhöhlen, Kehlkopf und Hals sowie deren Behandlung.
9. WE (17.-18.11.2012): Atemtrakt II: Krankheitslehre, Untersuchungsmethoden und Behandlung der Atemwege
An diesem Wochenende vertiefen wir unser Wissen über den Atemtrakt und setzen die Krankheitslehre fort. Folgende Erkrankungen stehen dabei im Mittelpunkt: Differentialdiagnose der Pneumonien, typische Verlaufsformen der Tuberkulose, die verschiedenen Formen des Asthma bronchiale und Berufskrankheiten wie die Silikose. Besonderen Raum wird die „COPD" (= chronisch obstruktive Lungenerkrankung) mit ihren Komplikationen einnehmen, die in den USA inzwischen die vierthäufigste Todesursache darstellt. Im praktischen Teil üben wir die geläufigen Untersuchungsmethoden, insbesondere das „korrekte" Perkutieren und Abhören der Lunge.
10. WE (15.-16.12.2012): Wiederholung und Nieren/ableitende Harnwege: anatomische und funktionelle Übersicht - Leitsymptome
Kurz vor Jahresende ziehen wir Resümee und wiederholen anhand von „quer-Beet- Fragen und Antworten" einen Vormittag lang das bisher gelernte. Dann wenden wir uns unseren „Hauptausscheidungsorganen", den Nieren und ableitenden Harnwegen zu. Wie ist ein Nierenkörperchen aufgebaut und wie funktioniert es? Wie entsteht das Endprodukt der Ausscheidung, unser Urin? Wie können wir unseren Harn für die Diagnostik nutzen? Im zweiten Teil beginnen wir die Krankheitslehre mit einer Übersicht über typische Leitsymptome.
Themen 2013
12. WE (16.-17.02.2013):
- Haut: Aufbau, Funktionsweise, Krankheitslehre und therapeutische Ansätze
13. WE (16.-17.03.2013):
- Psychiatrie und Psychotherapie: psychiatrische und psychosomatische Krankheitslehre und Übersicht über verschiedene, therapeutische Ansätze
14. WE (13.-14.04.2013), 15. WE (11.-12.05.2013) und 16. WE (15.-16.06.2013)
- Zwischenprüfung
- Einführung in die Klassische Homöopathie
- Einführung in die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)
17. WE (06.-07.07.2013)
- Neurologie: anatomische Übersicht über das zentrale Nervensystem, Funktionsweise, Krankheitslehre, Untersuchungsmethoden und therapeutische Ansätze
18. WE (17.-18.07.2013):
- Bewegungsapparat: anatomische Übersicht, Funktionsweise, Krankheitslehre, Untersuchungsmethoden und therapeutische Ansätze
19. WE (14.-15.08.2013) und 20. WE (12.-13.10.2013)
- Mikrobiologie: Hygiene, Infektionserkrankungen, Infektionsschutzgesetz (IfSG)
21. WE (16.-17.11.2013) und 22. WE (14.-15.12.2013)
- Herz-Kreislauf: Aufbau, Funktionsweise, Krankheitslehre, Untersuchungsmethoden und therapeutische Ansätze
23. WE (18.-19.01.2014), 24. WE (15.-16.02.2014) und 25. WE (15.-16.03.2014)
- Hormonsystem: Übersicht, Regelkreise, Krankheitslehre und therapeutische Ansätze
26. WE (12.-13.04.2014)
- Medizinische Notfälle - Gesetzeskunde
- Ernährungsberatung und Ausleitungsverfahren
27. WE (17.-18.05.2014)
- Sinnesorgane: Aufbau, Funktionsweise, Krankheitslehre und therapeutische Ansätze
- Differentialdiagnostik: Üben und Wiederholen des bisher Gelernten anhand von Fällen und Leitsymptomen
28. WE (21.-22.06.2014):
- Differentialdiagnostik: Üben und Wiederholen des bisher Gelernten anhand von Fällen und Leitsymptomen
29. WE (19.-20.07.2014)
- Repetitorium - mündliche & schriftliche Prüfung
30. WE (13.-14.09.2014)
(ausführlichere Informationen zu den einzelnen Wochenenden finden Sie unter www.buddhasweg.eu)
KURSGEBÜHREN:
1. Teilnahmegebühr pro Wochenende (Einzelbuchung WE):
225 € (inkl. 2 ÜN im DZ mit vegetarischer Verpflegung)
185 € (ohne ÜN - inkl. 2 x vegetarischem Mittagessen)
2. Ermäßigter Preis bei Komplettzahlung vor Ausbildungsbeginn:
5737 € - Ersparnis 1013 € (= - 15%)
Ausbildungsort
Beide Module finden in unserem in landschaftlich reizvoller Höhenlage gelegenem Buddhistischen Kloster und Seminarzentrum Buddhas Weg, im Odenwald, statt. Die einzelnen Unterrichtseinheiten sind eingebettet in den Klosteralltag. Auf diese Weise bietet jedes Seminarwochenende auch die Möglichkeit zur inneren Einkehr und Entspannung vom Stress des Alltags. Sie sind herzlich eingeladen, an den Meditationen teilzunehmen, wenn Sie dies möchten. Zahlreiche Wanderwege laden in den Pausen ein, die Natur des Odenwalds zu erkunden. Es besteht darüber hinaus auch genügend Zeit, um sich mit den anderen Teilnehmer/innen auszutauschen und den Lehrstoff zu vertiefen. Die Lerninhalte können so effektiv verarbeitet werden
Anmeldung
Tel.: 06207-9259821 | E-Mail: info@buddhasweg.euWichtig: Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung bzw. bei der Überweisung Ihrer Kursgebühr immer die oben genannte Buchungsnummer mit an. Vielen Dank!

