Häufige Fragen zur Akupunktur
• Welche Erkrankungen kann man mit Akupunktur behandeln?
• Wie viele Akupunkturbehandlungen sind in der Regel notwendig?
• Ist das Setzen von Akupunkturnadeln schmerzhaft?
• Was muss man nach einer Akupunkturbehandlung beachten?
• Gibt es eine Erstverschlimmerung nach einer Akupunkturbehandlung?
• Kann man Akupunktur mit anderen Therapiemethoden kombinieren?
• Kann man auch Babies/Kinder mit Akupunktur behandeln?
• Ich habe eine Nickelallergie - kann ich mir trotzdem Akupunkturnadeln setzen lassen?
• Schwangerschaft - ist eine Akupunkturbehandlung trotzdem möglich/sinnvoll?
• Werden die Behandlungskosten von den Krankenkassen übernommen?
• Auf welchem Wege kann ich meine Behandlung/Anwendung bei Ihnen bezahlen?
Welche Erkrankungen kann man mit Akupunktur behandeln?
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die eine Vielzahl von Studien hat durchführen lassen, ist Akupunktur bei folgenden Erkrankungen angezeigt:
• Allergien (z. B. Heuschnupfen, Hausstauballergien, Tierhaarallergien)
• Atemwegserkrankungen (z. B. Mandelentzündung, Stirn-/ Kiefernhöhlenentzündung, Bronchitis)
• Augenerkrankungen (z. B. Bindehautentzündung, grauer Star)
• Erkrankungen im Magen-Darmbereich (z. B. Magenschleimhautentzündung, Reizmagen, Verstopfung)
• Hauterkrankungen (z. B. Herpes, Neurodermitis, Schuppenflechte, Wundheilstörungen)
• Neurologische Erkrankungen (z. B. Kopfschmerzen, Migräne, Hexenschuss, Lähmungen nach Schlaganfall)
• Orthopädische Erkrankungen (z. B. Rheuma, Kreuzschmerzen, Schmerzen im Schulterbereich)
Nach unserer Erfahrung lassen sich mit Akupunktur auch folgende Erkrankungen erfolgreich behandeln:
• psychische Erkrankungen (z. B. Schlafstörungen, Essstörungen, Suchtkrankheiten, Depression)
• Herz-Kreislauferkrankungen
• Augenerkrankungen
• Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohrenbereich (z. B. Geruchs- und Geschmacksstörungen, Tinnitus)
• Urologische Erkrankungen.
Wie viele Akupunkturbehandlungen sind in der Regel notwendig?
Die Anzahl der notwendigen Akupunktursitzungen ist sehr unterschiedlich. Sie ist abhängig vom jeweiligen Krankheitsbild und in welchem Maße Sie auf die Behandlung ansprechen. Im Durchschnitt sind zunächst 5 - 10 Sitzungen sinnvoll.
Ist das Setzen von Akupunkturnadeln schmerzhaft?
In der Regel spürt man lediglich einen kurzen „Stich". Es gibt aber auch Akupunkturpunkte, die (individuell) empfindlicher sind. Dazu zählen u.a. so genannte „Alarmpunkte" (= Mu-Punkte), die beim Setzen einer Nadel schmerzhaft sein können, wenn eine „Störung" in dem betreffenden Organ vorliegt.
Was muss man nach einer Akupunkturbehandlung beachten?
Es ist wichtig, eine halbe Stunde nach der Behandlung nichts zu essen oder zu trinken. Außerdem sollten schwere Belastungen für den Körper sowie Hochleistungssport, Rauchen und weitere schwere Tätigkeiten vermieden werden, um die eingeleiteten Prozesse nicht zu stören.
Gibt es eine Erstverschlimmerung nach einer Akupunkturbehandlung?
Ja - dies ist möglich. In einigen Fällen kann es nach der Akupunktur zu körperlichen Irritationen, z. B. Schwindelanfällen oder Schmerzen kommen. Diese Reaktionen sind normal. Wir können sie am ehesten mit der Erstverschlimmerung nach der Einnahme homöopathischer Einzelmittel vergleichen, die den ersten Schritt auf dem Weg zur Heilung kennzeichnet. Sollten die Beschwerden jedoch mehrere Stunden oder gar Tage anhalten, bitten wir Sie nachdrücklich darum, schnellstmöglich Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir können Ihnen dann gezielt weiterhelfen.
Kann man Akupunktur mit anderen Therapiemethoden kombinieren?
Dies ist von Ihrem individuellen Krankheitsbild abhängig. Häufig - vor allem bei chronischen Erkrankungen - ist es sinnvoll, andere alternative Behandlungsmethoden oder auch schulmedizinische Therapieansätze mit der Akupunktur zu kombinieren. Bei Krebserkrankungen zum Beispiel kann es sinnvoll sein, eine Chemotherapie entsprechend mit Akupunktur und chinesischer Arzneimitteltherapie zusammen einzusetzen. So können die durch die Chemotherapeutika auftretenden Nebenwirkungen gelindert und die Heilungsprozesse gefördert werden. In manchen Fällen wird der Organismus überfordert, wenn mehrere ähnlich ausgerichtete Therapiemethoden zur gleichen Zeit angewendet werden.
Bitte sprechen Sie daher in Ihrem eigenen Interesse etwaige Parallelbehandlungen mit unseren Therapeuten ab.
Kann man auch Babies/Kinder mit Akupunktur behandeln?
Ja, man kann - wenn die Kinder dies zulassen! Nicht jedes Kind lässt sich „ohne Widerstand" Nadeln setzen. Eine gute Alternative ist die Laserakupunktur, die wir gerne bei Kindern einsetzen, die keine Akupunkturnadeln akzeptieren.
Ich habe eine Nickelallergie - kann ich mir trotzdem Akupunkturnadeln setzen lassen?
Ja. Wir führen Silbernadeln, die für Menschen mit Nickelallergie gut verträglich sind.
Schwangerschaft - ist eine Akupunkturbehandlung trotzdem möglich/sinnvoll?
Nicht jeder Akupunkturpunkt ist in der Schwangerschaft unbedenklich - manche können beispielsweise vorzeitige Wehen auslösen. Daher sollten Sie eine Schwangerschaft vor einer Akupunktursitzung unbedingt angeben.
Werden die Behandlungskosten von den Krankenkassen übernommen?
Wenn Sie bei einer privaten Krankenversicherung versichert sind, erstatten diese in den meisten Fällen einen Teil der Behandlungskosten zurück. Die Summe ist jedoch je nach Versicherungsvertrag unterschiedlich. Die gesetzlichen Krankenversicherungen sind nicht verpflichtet, die Behandlungskosten zurückzuerstatten. In einigen Fällen jedoch lohnt es sich, eine anteilige Kostenübernahme zu versuchen, und zwar bei:
• chronischen Rückenbeschwerden, z.B. nach Bandscheibenvorfällen
• Heuschnupfenbehandlung
• bei langwierigen, chronischen Erkrankungen bei der die schulmedizinische Therapie bisher erfolglos war und die Akupunktur eine Linderung der Beschwerden bewirkt hat.
Auf welchem Wege kann ich meine Behandlung/Anwendung bei Ihnen bezahlen?
Wir können Ihre Bezahlung in bar und auch per EC-Karte an unserer Rezeption entgegennehmen.

